Die Prozession
Wir trauen uns kurz raus, gehen ein paar Meter durch den Sturm, werden von den Windböen sofort wieder zurückgeweht und landen in der Karaoke-Bar direkt unter unserem Apartment. Wir setzen uns hinein. Heute ist kein Karaoke. Dafür spielt ein Singer/Songwriter sein Set, bittet regelmäßig um Cover-Wünsche. Erst wünschen wir uns was von Wir sind Helden, dann vom Nino aus Wien, dann Garish, dann Soap&Skin, bis er irgendwann verzweifelt eine Pause einlegt und sich im Klo einsperrt. Erst zwei Touristinnen können ihn mit K-Pop-Cover-Wünschen wieder herauslocken. Er strahlt übers ganze Gesicht, als er die ersten Töne eines BTS-Lieds anstimmt und alle in der Bar begeistert in die Hände klatschen. Die beiden Touristinnen erzählen uns, dass sie in Taipeh auf Urlaub sind und morgen wieder zurück nachhause fliegen. Wir fragen sie, ob ihr Flug eh geht, wegen dem Taifun und so. Was für ein Taifun, fragen sie. Wir zeigen ihnen eine Wetterkarte, worauf sich der Taifun direkt auf Taipeh hinbewegt, dann zeigen wir auf die Straße, wo es gerade einen Kinderwagen vorbeiweht. Sie meinen, sie hätten sich schon gewundert, warum so viele Geschäfte zu seien, aber sie hätten gedacht, es wäre ein Feiertag oder so was ähnliches.
Dann spricht uns ein Mann auf Deutsch an. Er entpuppt sich als Salzburger, der schon seit mehreren Jahrzehnten als Kameramann, also eigentlich als director of photography, in Taiwan lebt und gerade eine Doku über die Nosferatu-Spinne dreht. Die meisten Nosferatu-Spinnen, so erzählt er uns, leben im Gebäude über uns, die allermeisten exakt im Airbnb-Apartment 619. Wir schauen uns schockiert an. Der Kameramann ist aber schon beim nächsten Thema. In ein paar Wochen, sagt er, filme er etwas ganz anderes in Nanzhuang. Dort findet nämlich das Pasta’ay-Fest statt. Das traditionelle Fest der Saisiyat, das in dieser Größe nur alle zehn Jahre stattfände. Bei dem Fest wird rituell den Ta’ai gedacht, einem mythologischen Volk von dunkelhäutigen, kleinen Menschen, die den Saisiyat vor langer, langer Zeit beim Überleben geholfen haben sollen. Die Tänze, die aufgeführt werden, sind offiziell auch gar nicht die Tänze der Saisiyat, sondern die traditionellen Tänze ebenjener Ta’ai, die von den Saisiyat aus Dankbarkeit weiterhin aufgeführt und damit am Leben erhalten werden. Manchen Theorien zufolge könnte es sich bei den Ta’ai um ein inzwischen verschwundenes Volk handeln, das vor über 60 000 Jahren aus Afrika nach Taiwan gekommen ist. Kurz vor Mitternacht unterbricht der Mann seine Erzählung und zückt die Kamera: Jetzt sei die Nosferatu-Spinne am aktivsten – seine Arbeit ruft. Er schlüpft in ein Spinnen-Kostüm, das er aus seiner Umhängetasche herauszieht und steigt mit uns die Stufen hoch. Wir beeilen uns, in unserem Apartment zu verschwinden und wünschen ihm viel Glück beim Filmen.

Am nächsten Tag haben wir einen Interview-Termin bei Radio Taiwan International. Als wir dort ankommen, ist ein Bauarbeitertrupp gerade dabei einen Baum zu entfernen, der durch den Sturm auf die Kühlanlage des Radiosenders gestürzt ist. Überall liegen die Trümmer herum. Der Haupteingang ist mit Holzbrettern verbarrikadiert, aber Eva holt uns an der Seitentür ab. Durch die ausgefallene Klimaanlage hat es im Radiosender auf einmal völlig normale, angenehme Temperaturen. Normalerweise ist es dort nämlich so kalt, dass man nur mit Pullover, Anorak und Schal rein kann. Das ist auch der Grund, warum wir stapelweise Thermokleidung nach Taiwan mitnehmen und nach unserem Interview an die Angestellten im Radio verkaufen. Das läuft besser als jedes Merch, das wir sonst bisher für unser Tour dabeihatten. Die durchfrorenen Mitarbeiter:innen reißen uns regelrecht die Kleidung aus den Händen. Diesmal gehen wir wegen der defekten Kühlanlage allerdings leer aus. Damn you, Taifun Champi, jetzt sind wir ja wirklich auf Buchverkäufe angewiesen und wir alle wissen, wie das ausgehen wird…!
Eva erzählt uns, dass laut einem Feng-Shui-Meister das gigantische Grand Hotel gegenüber eine sehr schlechte Auswirkung auf Radio Taiwan International hat. Es sei sogar schon mal jemand wegen des schlechten Feng-Shuis gestorben, seitdem gibt es im RTI ein Blutdruckgerät, damit man immer rechtzeitig Bescheid weiß, wann man die Rettung rufen soll. Aus diesem Grund müssen wir vor dem Interview auch unseren Blutdruck messen, nicht, dass wir mitten im Gespräch dem schlechten Feng-Shui des Grand Hotels unterliegen, das im Übrigen auch über mehrere unterirdische Tunnel verfügt. Einer führt direkt zum Radio, einer auf den Berg nebenan und einer natürlich zur Mall unterm Hauptbahnhof.

Eva ist unfassbar gut vorbereitet, knüpft Querverbindungen in unseren Romanen, die uns nicht einmal selbst bewusst waren, kennt unsere Figuren besser als wir, kann mehrere Seiten fehlerfrei zitieren, führt einzelne Abschnitte in »Schleifen« und »Im Spiegel der Ahnen« auf exakte Begebenheiten während unserer letzten beiden Touren zurück und pickt sogar einen spezifischen Moment eines Interviews mit uns von 2019 heraus, wo das Gespräch von einem Erdbeben unterbrochen wurde und identifiziert eine Szene in »Content«, die eindeutig auf Elias‘ Erleben von diesem Erdbeben basiert.
Genauso erinnert sie sich, wie wir mal bei einem Wasserschaden im Radio waren und Jimmy sich interessiert über die Pfütze im dritten Stock gebeugt und irgendwas von einem Onkel gemurmelt hat, der einmal ins Meer gesprungen sei, um seinen Tod vorzutäuschen. Wir schauen uns beide fragend an. Vielleicht sollten wir Eva überreden, in Zukunft unsere Bücher zu schreiben.
Hier kann man im Übrigen das Interview nachhören: TAIWAN MONITOR

Am Heimweg erwischt uns der Regen ordentlich und wir kommen durchnässt in unserem Apartment an. Das Taifun-Wetter nervt inzwischen richtig. Es drückt ganz schön aufs Gemüt, wenn es tagelang durchregnet und jeder Versuch rauszugehen mit tausend Regentropfen gekontert wird, die einen am ganzen Körper ohrfeigen – so als wäre man ein einziges Ohr und der Regen eine Feige … Wir haben ehrlich gesagt keine Ahnung mehr wie Metaphern funktionieren – dafür regnet es zu viel, sodass sich unsere Gedanken verheddern wie eine Katze in einem Wollknäuel, deren Fäden keine stringente Maschenführung mehr zulassen.

Am nächsten Tag wachen wir bei Smog und sowas ähnlichen wie Sonnenschein auf. Juhu!! Wir gehen drei Schritte aus dem Apartment, schon ist die ganze Kleidung schweißgebadet. Das ist jetzt vielleicht nicht ganz konsistent, aber die Taifun-Temperaturen waren wirklich sehr viel angenehmer. Außerdem sind wir Wiener, da muss man im Grunde durchgehend sudern, egal wie das Wetter ist.
Durch Zufall entdecken wir den 228 Peace Memorial Park, wo auch ein Monument steht. Der 28. Februar 1947 (das Datum wird mit 228 abgekürzt) war der Kipppunkt in der taiwanischen Geschichte, in welcher die KMT-Regierung ein autoritäres und korruptes Regime aufgebaut hat. Es kam zu einem Aufstand, bei welchem die taiwanische Bevölkerung brutal niedergeschlagen und -geschossen wurde. Die Regierung täuschte schließlich Verhandlungsbereitschaft vor, nur um heimlich militärische Verstärkung vom Festland anzufordern. In weiterer Folge wurde das Kriegsrecht ausgerufen, welches fast 40 Jahre aufrecht blieb – es folgten zahlreiche Verhaftungen, Inhaftierungen und Erschießungen.

Wenn man sich den brachialen Würfeln nähert, die über ruhig liegendem Wasser schweben, spürt man die Bedrohung, die Willkür von oberhalb. Steine im Wasser bilden einen Weg in die Mitte des Monuments – während die Oberfläche am Weg dahin noch zum Reflektieren einlädt, wird man – am Zentrum angekommen – von tosendem Wasserrauschen eingenommen. Der Teich stürzt in die Tiefe, schäumt auf, die Assoziation wandert zu den zahlreichen Opfern, die in Keelung oder in Tamsui dem Wasser übergeben worden sind. Oder die, die auf der grünen Insel ihr Leben verloren haben. Das stürzende Wasser flutet die Erinnerung, der Strudel schwemmt die grausamen Bilder wieder an die Oberfläche. Indem man in die Tiefe schaut, schaut man in die Vergangenheit. Gleichzeit darf man nicht vergessen: Nachdem das Kriegsrecht aufgehoben wurde, hat es Taiwan innerhalb weniger Zeit geschafft, eine ernstzunehmende Demokratie zu werden und gilt diesbezüglich als Vorbild im asiatischen Raum. Vielleicht ist das – angesichts der Anzahl der Länder, die Richtung Autokratie rücken – ein tröstlicher Gedanke. Ein paar Stunden später werden wir aufjubeln: Wir erfahren, dass Serbien nach vierzehn Jahren Präsident Vučić abgewählt hat und dass auch in Brasilien ganz knapp ein Unheil abgewendet worden ist. Zumindest irgendwo ein Lichtblick.

Als wir am Nachmittag durch Taipeh spazieren, entdecken wir eine Menschenmenge. Zum größten Teil tragen sie dieselben T-Shirts und starren alle in dieselbe Richtung. Plötzlich knallt und rattert ein Maschinengewehr – nicht, dass wir wüssten, wie das wirklich klingt, aber so aus Filmen halt – und wir schmeißen uns reflexartig auf den Boden. Überall steigt Rauch auf, das Knallen wird immer lauter. Wir robben hinter ein Auto und ziehen die Köpfe ein. Als wir bemerken, dass sonst niemand in Deckung gegangen ist, stehen wir verlegen wieder auf. Elias ist so geistesgegenwärtig und fischt eine Rechnung mit Zahlen für die staatliche Lotterie aus der Hosentasche und tut so, als wäre sie ihm weggeflogen und wir wären ihr hinterher gestürzt. Erst jetzt sehen wir, dass die Menge ihre Augen auf eine Prozession geheftet hat, in der Menschen trommeln, Trompete spielen und: Böller zünden. Ein Riese mit schwarzem Gesicht tanzt sich nach vorne, eine überdachte Sänfte voller Goldstatuen und Blumenschmuck, die von mehreren Menschen auf langen Holzstangen getragen wird, schaukelt ihm hinterher, dann tanzen und schaukeln alle mehrere Meter zurück, es werden wieder Böller gezündet, anschließend schaukeln und tanzen alle wieder nach vorne. Die Trompeten werden immer schriller und psychedelischer, am Gehsteig liegen Babys im Kinderwagen und schlafen seelenruhig. Es zieht ein mobiler Altar an uns vorbei, dann ein Transporter, auf dessen Ablagefläche Musiker:innen spielen, gefolgt von einer Bühne mit niedrigen Tischen und drei großen Sesseln, auf denen langbärtige Personen mit ihrer weiblichen Gefolgschaft thronen – einer zeigt mit dem Daumen hoch, nachdem ich ihn fotografiert habe. Es folgen weitere tanzende Riesen, diesmal mit roter und goldener Maske. Elanvoll heben sie ihre Arme beim Gehen. Ihnen folgt eine Schar von Männern mit schwarz-weiß-rot angemalten Gesichtern und Kronen am Haupt. Sie tragen halbierte Bambusstöcke, die innen bunt ausgemalt sind: gelb, grün, rot, weiß, schwarz. Ein Drache rollt dahinter, es dürfte sich um ein Auto handeln, dessen gesamte Außenseite mit Blättern und Blumen beklebt wurde – auf seinem Rücken leuchten chinesische Schriftzeichen. Fasziniert schauen wir zu, wie diese Prozession nicht enden wollend an uns vorbeizieht, dann gehen wir zurück zu unserer Unterkunft: Wir müssen für unseren Flug nach Kuala Lumpur packen.

*An dieser Stelle muss ich (Elias) korrigierend einhaken und auf einige Lügen hinweisen, die Jimmy hier schamlos gestreut hat, um unser Bild als hart arbeitende Künstler aufrecht zu erhalten. Die Wahrheit ist, dass ich im Gegensatz zu Jimmy nicht auf besagter Parade war, um mir die lokalen Bräuche anzusehen, sondern extrem faul ein Buch lesend im wirklich sehr guten Wilbek Café und anschließend in einer Filiale der japanischen Schnellrestaurant-Kette Matsuya gesessen bin. Zweiteres auch nur, weil ich die Kette von einem Youtuber kenne, dessen Videos ich immer extrem unkonzentriert auf Zugreisen schaue, statt zu arbeiten. Es war hervorragend, ein Restaurant völlig ohne menschliche Interaktion. Essen, das man nicht wirklich als sehr gut bezeichnen kann, sondern als absolut in Ordnung. I love it. Die Fotos von der Parade sehen aber super aus und Jimmys Beschreibung davon klingt auch toll und jetzt schäme ich mich, dass ich nicht dort war. Dafür war ich noch in einem guten Plattenladen, den mir der Mitarbeiter eines anderen, schlechteren Plattenladens empfohlen hatte und habe zwei Platten von taiwanesischen Bands gekauft, einfach weil sie tolle Namen haben. Einmal No Party for Cao Dong und einmal die beliebte Indie-Gruppe EggPlantEgg. 10/10 Bandname, no notes.
**An dieser Stelle muss ich (Jimmy) ehrlich gesagt auch gestehen, dass ich nicht unbedingt absichtlich in diese Parade geraten bin, sondern während Elias in einem Café saß, mich ins MOCA-Museum begeben habe, um der Gegenwartskunst zu frönen. Gleich im ersten Raum war eine beeindruckende Video-Projektion, die gezeigt hat, wie die Wand, auf der das Video projiziert wird, von Mitarbeiter:innen des Museums (so habe ich es zumindest verstanden), gebaut wurde. Erst tackern sie den Rahmen zusammen, dann verstärken sie ihn mit Zwischenstreben, dann stellen sie ihn auf und man ahnt, dass sich ihr Ausmaß genau mit der Fläche decken wird, auf der das Video projiziert wird. Reingegangen bin ich mit dem abwertenden Gefühl »was ist das bloß für eine entsetzlich langweilige Wand«. Beim Rausgehen habe ich allerdings heimlich mit meinen Fingern über die Holzkonstruktion gestrichen und gedacht: Wahnsinn, jetzt berühre ich grade das Kunstwerk, das gerade in dem Video aufgebaut wurde, das dazu gebaut wurde, um das Video zu zeigen, wie es aufgebaut wurde.
Nach der Ausstellung wollte ich dann zum Fluss spazieren, wo mich dann das Maschinengewehrrattern hinter ein Auto manövriert hat. Inzwischen bereue ich es, nicht ehrlich mit euch – werten Leser:innen – gewesen zu sein. Macht mir ruhig den Prozess deswegen, aber ich wollte Elias nicht in Schwierigkeiten bringen, schließlich werden wir ja für diesen Blog bezahlt, und das auch noch mit Steuergeld (glaube ich), und wenn er stattdessen lieber bei einem Nachtmarkt Mahjong gegen alteingesessene Taipeher:innen spielt und unsere ganzen Reisekostenzuschüsse, sein erstgeborenes Kind und seine linke kleine Zehe verzockt, was kann ich da dafür?! Niemals werde ich dich wieder decken, Elias, so nicht! Inzwischen dürfte er auch – während ich am Sofa unseres Apartments diesen Eintrag schreibe – unsere Unterkunft verspielt haben. Bärtige Männer mit schwarzen, goldenen und roten Masken kommen gerade herein und tragen die Möbel heraus. Ich habe Angst vor der Bewertung, die wir auf Airbnb deswegen bekommen werden.

***An dieser Stelle muss ich (Elias) mich leider noch einmal zu den eben ausgeführten Geschehnissen äußern. Denn die ganze Wahrheit ist, dass ich gar nicht, wie behauptet, in einem Café saß, während Jimmy auf der traditionellen Parade war. Das habe ich nur behauptet, um mein Image als einsamer, zurückgezogener Künstler der keinen Fick gibt aufrecht zu erhalten. Auch in dem Plattenladen war ich nie und die beiden Bands habe ich mir offensichtlich auch nur ausgedacht (EggPlantEgg, come on?!). In Wirklichkeit war ich mit Jimmys Kamera auf der Straße und habe mir absolut pflichtbewusst stundenlang die Prozession reingezogen, bis meine Füße Blasen warfen. Jimmy hat mir einfach seine Kamera hingeworfen und gesagt: »Los mach ein paar Fotos und wehe sie sehen nicht exakt so aus, als hätte ich sie selbst fotografiert!!« Er war nicht bei der Prozession und er war natürlich auch nicht im Museum, sondern er ist ins Kino gegangen, um sich den neuen Minions-Film anzuschauen. Er sagte, und ich zitiere ihn hier wortwörtlich: »Ich steh einfach komplett auf diese kleinen, gelben Volltrottel!«. Jetzt liege ich im Bett unseres Apartments und schäme mich dafür, meine Zeit nicht wie behauptet in einem Café verschwendet zu haben, wie man es von einem echten Wiener Autor erwartet. Und natürlich habe ich auch nicht das Apartment verspielt, sondern es nur preiswert beim Mahjong-Spiel als Kaution hinterlegt, weil mir die Taiwan Dollar ausgegangen sind. Und es war auch nicht mein Erstgeborenes Kind, sondern lediglich mein Drittgeborenes, also chill mal, Jimmy! Ich krieg das bald alles wieder rein, wenn endlich die richtigen Steine kommen!
Jedenfalls freuen wir uns jetzt schon mächtig auf Kuala Lumpur und wenn wir nicht aus Versehen in einem Café oder in einer Prozession oder in einem Museum oder in einem Kino hängen bleiben, wird’s da auch gleich den ersten Auftritt von uns geben!
